… nach www.trisomie-18.de/blog. Am besten die neue Adresse speichern, denn nur dort geht´s ab sofort weiter mit Jaëls Blog.
17. Mai 2007
3. Mai 2007
Delphintherapie Teil 2
Höchste Zeit, eine gute Nachricht rauszulassen! Jaël darf noch einmal zu den Delphinen in Spanien. Nach dem erlebnisreichen Aufenthalt im Oktober 06 geht es nun im Juni 07 zur zweiten Delphintherapie nach Mundomar. Wir sind sehr dankbar und glücklich über diese Möglichkeit. Und natürlich steigt jetzt bei uns wöchentlich die Vorfreude und Spannung: Wie wird Jaël diesmal auf die Delphine reagieren? Wird sie die Augen besser öffnen? Wird sie aktiver sein als beim letzten Mal? Wir sind sehr gespannt…
24. März 2007
Augen zu und durch
Die Untersuchung von Jaëls Auge hat mittlerweile stattgefunden. Mit einigem Aufwand und gleichzeitiger Anwesenheit von 3 Ärzten konnte eine Narkoseuntersuchung umgangen werden. Es handelt sich nach ärztlicher Ansicht um eine Wunde auf der Hornhaut, die fast verheilt ist.
Davon unbeeinflusst ist Jaëls Lichtempfindlichkeit, die nicht wirklich besser geworden ist. Als neulich ein paar sonnige Stunden den kommenden Frühling einläuteten, freute sich alle Welt darüber. Leider konnten wir diese Euphorie nicht teilen, denn mit dem grellen Sonnenlicht scheint Jaël völlig überfordert. Für morgen hat sich die Sonne zurückgemeldet. Wir werden sehen…
19. Februar 2007
Unsere fröhliche Indianerin
Jetzt hat Jaël ihre erste Karnevals-Saison erlebt. Der Kindergarten macht´s möglich. Als Indianerin besuchte sie am Freitag ihre Gruppe. Und es gab ein tolles Fest mit viel Musik und leckerem Essen. Fürdie Statistik: Jaël hat ein halbes Brötchen mit Würstchen und Ketchup verputzt.
Eines stellen wir in letzter Zeit immer wieder fest: Nette Menschen, die sich liebevoll um einen kümmern – unbezahlbar!
11. Februar 2007
Krank
Die Untersuchung des Auges muss zum zweiten Mal verschoben werden, da Jaël erneut krank ist. 1 Schritt vor, 3 Schritte zurück. Der Blindflug geht weiter.
4. Februar 2007
Immer weiter
Auch wenn wir in den letzten Jahren verlernt haben, weit nach vorne zu schauen – für dieses Jahr hatten wir uns ehrlich Besserung erhofft. Doch der Januar verlief ähnlich desaströs wie große Teile von 2006. Wieder wird Jaël recht schnell krank, wieder geht es bis ins Krankenhaus, wo ihre dritte Lungenentzündung innerhalb von 10 Monaten behandelt wird. Wie viel kann ihr kleiner Körper noch verkraften? Dazu kommt eine Verletzung am Auge, die in der kommenden Woche unter Narkose untersucht werden muss. Wir werden sehen, wie es weitergeht.
„Von Zeit zu Zeit musst du lernen zu fliegen wie Piloten im Nebel. Vertraue blind der Führung eines anderen. Hab Geduld, hab viel Geduld auch mit dir selbst.“
Phil Bosmans
9. Januar 2007
Wie jetzt?
Weil der Bestand der Meeressäuger durch Fischerei und Umweltgifte bedroht ist, hat die UN 2007 zum Jahr des Delphins ausgerufen. So weit so gut. Aber wenn ihr euch jetzt wie wir fragt, was man denn tun kann, außer beim Thunfischkauf richtig ins Regal zu greifen, macht sich Ernüchterung breit. Greenpeace-Meeresexpertin Stefanie Werner rät in einem Interview:
„Delfinarien sollte man meiden – auch im Urlaub. Delfine haben in Gefangenschaft nichts zu suchen. [...] Delfinarien selber bedeuten für die in Freiheit sehr sozialen Tiere Trennung, Einsamkeit, Langeweile, Reizarmut in engen Becken, chemisch aufbereitetes Wasser, Stress und Lärm oder auch aufgezwungene Diäten als Trainingsmethode. Delfine in Gefangenschaft sind nur noch Schatten ihrer selbst und weit von ihrem natürlichen Verhaltenspotenzial entfernt.“
Delfinarien meiden? Ok, und die damit verbundenen Weblogs womöglich auch? Trennung? Einsamkeit? Langeweile? Reizarmut? Stress? Schatten ihrer selbst? Die Frau war wohl noch nie in Mundomar. Das glatte Gegenteil bot sich uns dort im Oktober 06. Klar gibt es Delphinarien, die man als Delphinfreund mit einem sehr unguten Gefühl verlässt. Mundomar in Spanien gehört definitiv nicht dazu. Im Gegenteil leistet der Tierpark mit seiner Arbeit einen großen Beitrag zur Erhaltung der Arten. In dem Interview ist wohl die militante Tierschützerin mit der guten Frau Werner durchgegangen, und dabei hat sie doch glatt den Delphin mit dem Becken ausgeschüttet.
7. Januar 2007
Frohes Neues Jahr
Seit dem 2. Januar sind die Ferien für Jaël vorbei. Sie darf wieder in den Kindergarten. Am Freitag durften wir mit, die Eltern waren zum Neujahrsbrunch eingeladen. Jaël fühlt sich sehr wohl in ihrer Gruppe. Die Erzieherinnen und die anderen Kinder kümmern sich so liebevoll um sie. Auch deshalb hat sie ihre alte Fröhlichkeit wiederentdeckt. Sie strahlt momentan um die Wette.
22. Dezember 2006
Zwischenstand 2 Monate später
Jaël kämpft gerade wieder mit einem Infekt und ist dementsprechend geschwächt. Wenn wir mal davon absehen, stellen wir in der Entwicklung unserer Tochter nach der Delphintherapie Fortschritte fest, die von den Erzieherinnen im Kindergarten bestätigt werden: Jaël ist viel aufmerksamer, hält den Blickkontakt wesentlich besser und nimmt Kontakt zu Personen durch Berührung auf. Sie greift besser als vorher und hält Dinge länger fest. Auch ihre Kopfhaltung ist verbessert. Während sie vorher öfter mal im Kindergarten geschlafen hat, ist sie nun hellwach und aufnahmebereit. Ihre verloren geglaubte Fröhlichkeit mit dem breiten Grinsen ist wieder da. All das sind Verbesserungen, die noch während der Delphintherapie bzw. in den Wochen danach aufgetreten sind. Die Videoaufnahmen von ihren Auftritten im Delphinarium sieht Jaël immer noch sehr gerne. Danach schläft sie irgendwie immer besonders gut. Das war ja auch eine aufregende Zeit mit den Delphinen…
1. November 2006
Dolphins make me cry
Das ist der Song, an den ich denken musste, als Jaël und der Delphin zum ersten Mal Auge in Auge waren. Hören und sehen kann man ihn auf Martyn Josephs Webseite.
Don’t know what the world is going to do
Or if we can get off the road that we’re on (mehr…)